Windows 10 erkennt das DVD-Laufwerk nicht.

Ich habe bei einem Laptop Asus X72DR Windows 10 installiert. Alles lief gut, nur das DVD-Laufwerk wurde nicht richtig erkannt. Im Gerätemanager stand unter „Andere Geräte … Slimtype DVD A …“.

Mein erster Gedanke war, im Netz nach einem Treiber für das Gerät zu suchen. Doch Vorsicht! Die Seiten, wo man angeblich den passenden Treiber findet, wollen einem ein fragwürdiges Treiberaktualisierungsprogramm unterjubeln.

Sie sollten es auf keinen Fall installieren.

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Die eigentliche Lösung war, den Standard ATA / AHCI Controller von Microsoft durch den des Chipsatzherstellers zu ersetzen. In diesem Fall war es AMD. Danach wurde das DVD-Laufwerk richtig erkannt.

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Wie werde ich die vielen SPAM-Mails los?

SPAM-Mails sind gefährlich oder zu mindestens sehr lästig.

Die SPAM-Versender nutzen fremde Computer oder Server, deren Besitzer meistens garnichts von dem Missbrauch wissen. Doch jeder Computer, der am Internet angeschlossen ist, erhält von einem Provider eine IP-Adresse, die beim Provider eine Zeit lang protokolliert wird.

Hier kann man ansetzen, um sich gegen SPAM zu wehren. Man kann den Provider darauf aufmerksam machen, dass ein Rechner in seinem Netz missbraucht wird. Er kann dann den Besitzer des Rechners informieren und auffordern, Sicherheitslücken zu schließen. (Siehe diesen Beitrag in diesem Blog).

Wie kann man nun in der Praxis gegen SPAM vorgehen?

Achten Sie bei ausprobieren unbedingt darauf, dass sie nicht versehentlich auf unbekannte Anhänge klicken!

Angenommen sie erhalten folgende SPAM-Mail:

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Um den Computer herauszubekommen, der die Mail versendet hat, müssen Sie im Mailprogramm die Eigenschaften der Email herausfinden. In Outlook sieht das so aus:

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Hier sehe ich, dass die Mail von der IP 188.85.170.222 gesendet wurde. Achtung: In den Eigenschaften der Mail stehen noch weitere IP-Adressen. Vergewissern sie sich, dass sie die richtige auswählen.

Diese IP gebe ich bei einer Whois-Anfrage ein. (Zum Beispiel bei: Heise).

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Die Anfrage zeigt, dass der SPAM-Versender einen PC im Netz von Vodafone-Spanien benutzt hat. Nun schreibe ich eine Mail an die angegebene Abuse-Adresse mit dem Hinweis, dass von der betreffenden IP SPAM versendet wurde und der Provider dagegen vorgehen sollte.

Ich habe festgestellt, dass die Provider tatsächlich darauf reagieren.

Wie erstelle ich sichere Passwörter, die ich mir auch merken kann?

Die Versuchung ist groß, Internetkonten mit einem einfachen Passwort zu schützen. Wie wäre es mit dem Namen Ihrer Katze, zum Beispiel „Mizzi„? Sie lachen vielleicht, doch die Frage hat einen sehr ernsten Hintergrund: Wenn jemand zum Beispiel das Passwort für Ihr Emailkonto hat, kann er damit großen Schaden anrichten. Zum Beispiel kann er sich in ihrem Namen Zugang bei Onlineshops verschaffen und einkaufen.Noch riskanter ist es, wenn man nur ein Passwort bei allen Onlinekonten verwendet.

Ich habe keine Lust, meine Passwörter immer irgendwo nachzuschlagen. Ich möchte Sie im Kopf haben. Doch wie erstelle ich sichere Passwörter, die ich mir auch merken kann?

Eine Möglichkeit ist folgende:

Sie denken sich einen Satz aus, den Sie sich gut merken können, auf den andere aber nicht so schnell kommen. Zum Beispiel: „Meine erste Arbeitsstelle bekam ich 1980 in Berlin.“

Auf Grundlage dieses Satzes könne Sie verschiedene Passwörter generieren:

1) Die ersten 2 Ziffern jedes Wortes: MeerArbeic19inBe

2) Die letzen 2 Ziffern jedes Wortes: neteleamch80inin

3) Die zweite und dritte Ziffer jedes Wortes: eirsrbekch98iner

Wiederstehen Sie aber bitte der Versuchung, diesen Satz neben Ihren Computer zu hängen. Wenn Sie den Satz im Kopf „sehen“ können Sie ihre Passwörter immer wieder herausfinden, selbst wenn die Eingabe etwas länger dauert. Mit der Zeit bekommen Sie Übung und werden schneller.

Wenn Sie so vorgehen, können Sie auch ohne Weiteres der Empfehlung folgen, ihre Passwörter ab und zu zu ändern. Sie brauchen sich dann nur einen neuen Satz auszudenken und ihr Passwortgenerierungsmuster darauf anzuwenden.

 

Mit einem Repeater den Wlan-Empfang verbessern

Sie stehen vor dem Problem, dass ihr Wlan nicht weit genug reicht. Mit der fortschreitenden Verbreitung von Tabletts und Smartphones wird die Frage immer wichtiger, wie man im ganzen Haus den Wlan-Empfang verbessern kann. Als Lösung bieten sich sogenannte Repeater (Wlan-Verstärker) an. Hier ist es wichtig, den richtigen Standort zu wählen.
Das Problem ist oft, dass trotz einer anscheinend guten Signalstärke die Surfgeschwindigkeit schlecht ist. Usache dafür ist eine mangelnde Signalqualität bedingt durch Reflektionen und Interferenzen, die durch Mauern und Gegenstände entstehen könnten. Nutzen Sie also für das Messen der Signalstärke und Signalqualität entsprechende Apps und platzieren Sie den Repeater dort, wo die Verbindung zu Wlan-Router noch eine ausreichende Qualität hat.

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Wlan

Ihr Paket musste daher vorübergehend gesperrt werden

Vom Hoster meiner Webseiten erhielt ich kürzlich folgende Nachricht:
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Sehr geehrter Herr
Sie nutzen ein Produkt der 1blu AG.
Wir haben festgestellt, dass über Ihr Produkt derzeit eine fehlerhafte oder missbräuchliche Anwendung ausgeführt wird.
Ihr Paket musste daher vorübergehend gesperrt werden. Wir bitten um Verständnis, dass wir zu dieser Maßnahme gezwungen sind, um weiteren Missbrauch sowie eine mögliche Schädigung unbeteiligter Dritter zu unterbinden.
Um Ihr Paket wieder freizuschalten, antworten Sie bitte bis zum 03.06.2013 direkt auf diese E-Mail.
Nach erfolgter Freischaltung überarbeiten Sie Ihr 1blu-Produkt bitte unverzüglich. Andernfalls kann es zu einer erneuten Sperrung Ihres Pakets kommen!
Im Folgenden finden Sie einige Informationen zu den häufigsten Abuse-Ursachen. Bitte prüfen Sie Ihr 1blu-Paket entsprechend und wenden Sie sich bei Fragen an den 1blu-Support.
* Fehlerhafte oder veraltete Skripte und Webanwendungen sind einer der häufigsten Ursachen für Sicherheitslücken. Prüfen Sie Ihre Installationen und aktualisieren Sie diese ggf. auf die neueste Version.
* Prüfen Sie Ihren Webspace auf verdächtige Aktivitäten oder unbekannte Programme.
* Deaktivieren Sie potentiell unsichere Skripte oder Skripte aus unbekannten Quellen.
* Ändern Sie sämtliche Passwörter für Ihren Kundenbereich sowie verfügbare Dienstewie FTP, MySQL, E-Mail und SSH. Achten Sie dabei auf eine hohe Passwortsicherheit!
Hinweise zur Passwortvergabe finden Sie hier: https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/MeinPC/Passwoerter/passwoerter_node.html
* Führen Sie eine komplette Neueinrichtung Ihres Systems durch, wenn Sie die Ursache
nicht finden oder beheben können.
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Das war natürlich ein Schock. Mir wurde klar, welch große Verantwortung man hat, wenn man für einen Server verantwortlich ist.
Dass ein Webhoster Server, die mißbraucht werden, sperrt, ist verständlich und ich bin dankbar, dass mir keine schlechte Absichten unterstellt wurden.
Den schädlichen Code in meinen Webseiten zu suchen war wie die Suche nach der „Nadel im Heuhaufen“. Deshalb habe ich den Server neu installiert und auch die Websites aus sicherem Quellcode neu generiert.
Hoffentlich ist nun Ruhe.

Willkommen!

Es hat mich erwischt!

Mein Blog ist mißbraucht worden. Ich hätte es gar nicht bemerkt, wenn nicht Google mich darauf aufmerksam gemacht hätte. Vielen Dank dafür. Leider muss ich nun meinen Blog neu beginnen.

Zur Warnung an andere Blog-Betreiber zitiere ich aus dem Schreiben von Google:

Hiermit möchten wir Ihnen mitteilen, dass einige Seiten von ... demnächst in unseren Suchergebnissen als möglicherweise manipuliert gekennzeichnet werden. Einige Ihrer Seiten enthalten Inhalte, die möglicherweise die Qualität und Relevanz unserer Suchergebnisse beeinträchtigen. Die betreffenden Seiten wurden offenbar von einem Dritten erstellt oder geändert, der unter Umständen Ihre gesamte Website oder zumindest Teile davon gehackt hat. In vielen Fällen werden Dateien hochgeladen oder vorhandene Dateien geändert, die anschließend als Spam in unserem Index erscheinen.

Bitte überprüfen Sie diese Angelegenheit zum Schutz Ihrer Besucher. Falls Ihre Website manipuliert wurde, ist es wichtig, nicht nur den schädlichen Inhalt von Ihren Seiten zu entfernen, sondern auch die betreffende Schwachstelle zu identifizieren und zu beheben. Beachten Sie, dass dieser schädliche Inhalt oftmals durch einen Vorgang namens Cloaking verborgen bleibt. Weitere Informationen zu Cloaking erhalten Sie unter http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=66355&hl=de. Mit dem Tool „Abruf wie durch Googlebot“ können Sie sich selbst davon überzeugen, ob auf Ihrer Website Cloaking verwendet wird: http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=158587&hl=de. Zur Lösung des Problems setzen Sie sich als Erstes mit dem technischen Support Ihres Webhosts in Verbindung. Vergewissern Sie sich außerdem, dass die Software Ihrer Website aktuell ist und über die neuesten Sicherheits-Updates und -Patches verfügt.“

Wie konnte das passieren?

Da der Blog mit einem sicherem Kennwort geschützt war, kommt für mich nur eine Sicherheitslücke in Frage. Ich hatte den Blog über Monate nicht mehr gepflegt und die Updates nicht mehr eingespielt.