Wie werde ich die vielen SPAM-Mails los?

SPAM-Mails sind gefährlich oder zu mindestens sehr lästig.

Die SPAM-Versender nutzen fremde Computer oder Server, deren Besitzer meistens garnichts von dem Missbrauch wissen. Doch jeder Computer, der am Internet angeschlossen ist, erhält von einem Provider eine IP-Adresse, die beim Provider eine Zeit lang protokolliert wird.

Hier kann man ansetzen, um sich gegen SPAM zu wehren. Man kann den Provider darauf aufmerksam machen, dass ein Rechner in seinem Netz missbraucht wird. Er kann dann den Besitzer des Rechners informieren und auffordern, Sicherheitslücken zu schließen. (Siehe diesen Beitrag in diesem Blog).

Wie kann man nun in der Praxis gegen SPAM vorgehen?

Achten Sie bei ausprobieren unbedingt darauf, dass sie nicht versehentlich auf unbekannte Anhänge klicken!

Angenommen sie erhalten folgende SPAM-Mail:

Ashampoo_Snap_2014.06.17_10h14m28s_001_

Um den Computer herauszubekommen, der die Mail versendet hat, müssen Sie im Mailprogramm die Eigenschaften der Email herausfinden. In Outlook sieht das so aus:

Ashampoo_Snap_2014.06.17_10h19m39s_002_

Hier sehe ich, dass die Mail von der IP 188.85.170.222 gesendet wurde. Achtung: In den Eigenschaften der Mail stehen noch weitere IP-Adressen. Vergewissern sie sich, dass sie die richtige auswählen.

Diese IP gebe ich bei einer Whois-Anfrage ein. (Zum Beispiel bei: Heise).

Ashampoo_Snap_2014.06.17_10h22m23s_003_

Die Anfrage zeigt, dass der SPAM-Versender einen PC im Netz von Vodafone-Spanien benutzt hat. Nun schreibe ich eine Mail an die angegebene Abuse-Adresse mit dem Hinweis, dass von der betreffenden IP SPAM versendet wurde und der Provider dagegen vorgehen sollte.

Ich habe festgestellt, dass die Provider tatsächlich darauf reagieren.