Wie erstelle ich sichere Passwörter, die ich mir auch merken kann?

Die Versuchung ist groß, Internetkonten mit einem einfachen Passwort zu schützen. Wie wäre es mit dem Namen Ihrer Katze, zum Beispiel „Mizzi„? Sie lachen vielleicht, doch die Frage hat einen sehr ernsten Hintergrund: Wenn jemand zum Beispiel das Passwort für Ihr Emailkonto hat, kann er damit großen Schaden anrichten. Zum Beispiel kann er sich in ihrem Namen Zugang bei Onlineshops verschaffen und einkaufen.Noch riskanter ist es, wenn man nur ein Passwort bei allen Onlinekonten verwendet.

Ich habe keine Lust, meine Passwörter immer irgendwo nachzuschlagen. Ich möchte Sie im Kopf haben. Doch wie erstelle ich sichere Passwörter, die ich mir auch merken kann?

Eine Möglichkeit ist folgende:

Sie denken sich einen Satz aus, den Sie sich gut merken können, auf den andere aber nicht so schnell kommen. Zum Beispiel: „Meine erste Arbeitsstelle bekam ich 1980 in Berlin.“

Auf Grundlage dieses Satzes könne Sie verschiedene Passwörter generieren:

1) Die ersten 2 Ziffern jedes Wortes: MeerArbeic19inBe

2) Die letzen 2 Ziffern jedes Wortes: neteleamch80inin

3) Die zweite und dritte Ziffer jedes Wortes: eirsrbekch98iner

Wiederstehen Sie aber bitte der Versuchung, diesen Satz neben Ihren Computer zu hängen. Wenn Sie den Satz im Kopf „sehen“ können Sie ihre Passwörter immer wieder herausfinden, selbst wenn die Eingabe etwas länger dauert. Mit der Zeit bekommen Sie Übung und werden schneller.

Wenn Sie so vorgehen, können Sie auch ohne Weiteres der Empfehlung folgen, ihre Passwörter ab und zu zu ändern. Sie brauchen sich dann nur einen neuen Satz auszudenken und ihr Passwortgenerierungsmuster darauf anzuwenden.

 

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